Liebesroman *Rahel und der Mann ohne Namen*
Kapitel 1
Rahel führt ein ruhiges, strukturiertes Leben, das von Arbeit, Routine und einem tiefen Bedürfnis nach Stabilität geprägt ist. Doch unter dieser Oberfläche trägt
sie eine alte Verletzung mit sich, die sie vorsichtig und zurückhaltend gemacht hat.
Als sie einem Mann begegnet, entsteht zwischen ihnen eine unmittelbare, unerwartete Verbindung. Er wirkt aufmerksam, zugewandt und interessiert — etwas, das Rahel gleichzeitig anzieht und verunsichert.
Die Begegnung bleibt zunächst flüchtig, aber sie hinterlässt einen starken Eindruck. Rahel spürt, dass diese Begegnung
etwas in Bewegung setzt, etwas, das sie lange nicht mehr zugelassen hat: Hoffnung, Neugier, ein leises Aufbrechen ihrer inneren
Mauern.
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Kapitel 2
Während Rahel mit ihrer Familie die Vorbereitungen für das große Sommerfest trifft, holt sie die Vergangenheit unerwartet ein: Oliver gerät ins Visier der Polizei.
Obwohl sie überzeugt ist, nichts mit der Sache zu tun zu haben, wird auch Rahel zu einer Aussage gebeten. Die Unsicherheit nagt an ihr – doch sie entscheidet sich, nach vorne zu schauen.
Beim Fest begegnet sie erneut dem Mann ohne Namen. Aus einem zufälligen Zusammenstoß wird ein Tanz, aus einem Tanz ein Gespräch – und aus Zurückhaltung vorsichtige Nähe. Christian, wie er heißt, berührt etwas in ihr, das lange verschüttet war.
Ein gemeinsamer Tag am See fühlt sich an wie ein Neubeginn. Doch über allem liegt ein Schatten: Chris wird bald wegziehen. Nähe und Abschied liegen plötzlich gefährlich nah beieinander.
Rahel erlebt Glück – und die Angst, es gleich wieder zu verlieren.
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Kapitel 3
Wochen vergehen zwischen Telefonaten, Sehnsucht und aufgeschobenen Versprechen.
Rahel und Chris halten den Kontakt, doch die Entfernung bleibt spürbar – und mit ihr die leise Angst, dass Nähe nicht reicht, wenn das Leben andere Wege fordert.
Eine Reise nach Zürich führt Rahel aus dem Alltag heraus. An der Seite von Dr. Keller besucht sie einen Kongress, taucht ein in fremde Räume, ein ungewohntes Hotel, eine Welt zwischen Verpflichtung und flüchtiger Freiheit. Zwischen Terminen und Stadtbummel schwankt sie zwischen Vorfreude und Einsamkeit – und fragt sich, warum Nähe für sie so oft mit Warten verbunden ist.
Auch Chris ist in Zürich. Nicht ihretwegen, sondern wegen eines klärenden Gesprächs mit Dr. Keller. Und doch kreuzen sich ihre Wege. Unerwartet schenken sich die beiden gemeinsame Stunden: Leichtigkeit, Tanz, Nähe – und für einen Moment das Gefühl, angekommen zu sein.
Doch auch dieser Augenblick trägt den Abschied bereits in sich.
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